Kunst an den sächsischen Seen des Lausitzer Seenlands

Neues Leben für alte Wegweiser im Lausitzer Seenland - Wie alles begann

In Zusammenarbeit zwischen dem Lessing-Gymnasium Hoyerswerda und dem Zweckverband Lausitzer Seenland Sachsen wurde im Februar 2025 ein innovatives Vorhaben ins Leben gerufen, dass Kunst und Upcycling miteinander verbinden und dadurch alten Wegweisern neues Leben einhauchen soll.
Im Rahmen dieses Projektes wurden alte Radwegschilder, die im Lausitzer Seenland nicht mehr benötigt wurden, von Schülern des Lessing-Gymnasiums in Unterstützung des Kunstlehrers und Kurleiters Herrn Pollack, kreativ neu arrangiert. Ziel war es, durch künstlerische Gestaltung nicht nur einen ästhetischen Mehrwert an markanten Orten an unseren Seen zu schaffen, sondern auch auf die Bedeutung von Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung aufmerksam zu machen.
Die Schutzhütte am Blunodamm wurde bewusst als Standort gewählt, da dieser Bereich bisher abseits der großen touristischen Seenlandroute liegt. Das Kunstwerk soll dazu beitragen, den Standort aufzuwerten, seine Sichtbarkeit zu erhöhen und ihn als als attraktiven Anlaufpunkt für die Öffentlichkeit stärker zu etablieren.

Kunst am Blunodamm erleben

Ausgediente Radwegschilder, kreative Köpfe und ein großes Ziel: Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Lessing-Gymnasiums Hoyerswerda hat der Zweckverband Lausitzer Seenland Sachsen vor einiger Zeit ein außergewöhnliches Upcycling-Projekt ins Leben gerufen – mit Herz für Nachhaltigkeit und einem Blick für Landschaftskunst in unserem Lausitzer Seenland.
Unter der Leitung ihres engagierten Kursleiters haben die Kinder und Jugendlichen über Wochen hinweg aus alten Schildern ein faszinierendes Kunstwerk geschaffen. Das Ergebnis: ein neuer künstlerischer Blickfang am Blunodamm, der nicht nur die Schönheit der Region betont, sondern auch ein starkes Zeichen setzt für verantwortungsbewusstes Wiederverwerten und Gestalten.
Das kreative Kunstwerk der topografischen Silhouette des Blunoer Südsees wurde am 06.06.2025 in Anwesenheit der Bürgermeisterin der Gemeinde Elsterheide, Frau Gasterstädt, dem Ortschaftsrat, Herrn Redlich, dem stellvertretenden Schulleiter des Lessing-Gymnasiums, Herrn Koch, dem Geschäftsführer des ZV LSS, Herrn Just, und natürlich der Schülerinnen und Schüler und ihrem Kursleiter, Herrn Pollack, der Öffentlichkeit übergeben.

Ein weiteres künstlerisches Upcycling für das Lausitzer Seenland

In Zusammenarbeit zwischen dem Léon-Foucault-Gymnasium Hoyerswerda und dem Zweckverband Lausitzer Seenland Sachsen entsteht derzeit ein weiteres besonderes Projekt, das Kunst und Nachhaltigkeit auf kreative Weise miteinander verbinden soll.
Im Rahmen des Vorbereitungskurses für den Leistungskurs Kunst gestalten fünfzehn Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse des Léon-Foucault-Gymnasiums in Unterstützung ihres Kunstlehrers und Kursleiters Herrn Tonn aus alten Radwegschildern ein kreatives Kunstwerk.
Das neue Kunstwerk besteht aus zwölf Paaren von Bild- und Texttafeln, die sich thematisch am Begriff "Heimat" und daran, wie diese von den Jugendlichen erlebt wird, orientieren. Im Mittelpunkt stehen Motive wie die sorbische Tracht, die neugeschaffenen Seen oder der Bergbau.
Das Projekt soll nicht nur ein kreatives Zeichen im Lausitzer Seenland setzen, sondern auch auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung aufmerksam machen. Die Wiederverwertung der ausgedienten Aluminiumtafeln ist Upcycling im besten Sinn und es entsteht Kunst mit Bedeutung und Charakter. Die Installation ersetzt die in die Jahre gekommenen Skulpturen am Rondell in der Nähe der Schutzhütte am Barbara-Kanal auf dem Koschendamm. Damit wird das Umfeld optisch aufgewertet und um eine besondere Attraktivität ergänzt, die zum Verweilen und Entdecken einlädt.

Kunst am Barbara-Kanal erleben

Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze.